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DM 100 km: Marius Seith Deutscher Vizemeister in der M35
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Bei der 38. Deutschen Meisterschaft im 100-km-Straßenlauf am 12. September 2026 in Berlin-Wartenberg hat Marius Seith von der LSG Karlsruhe einen hervorragenden zweiten Platz in der Altersklasse M35 erreicht. In 7:38:17 Stunden lief er auf den sechsten Gesamtrang und wurde Deutscher Vizemeister in der M35.
Die Deutsche Meisterschaft wurde von der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV) in Kooperation mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) ausgerichtet. Veranstalter war die LG Nord Berlin. Start und Ziel befanden sich in einem Stadion in Berlin-Wartenberg.
Die äußeren Bedingungen waren zunächst nahezu optimal: Beim Start um 7 Uhr herrschten 11 Grad, am Ende waren es rund 20 Grad. Dazu blieb es den ganzen Lauf über bewölkt und trocken. Allerdings nahm ab etwa Kilometer 35 der Wind immer mehr zu und machte den Läuferinnen und Läufern zunehmend zu schaffen.
Gelaufen wurde auf einem flachen und schnellen 5-km-Rundkurs, der insgesamt 20-mal zu absolvieren war. Die Strecke durch den Landschaftspark Wartenberger Feldmark war landschaftlich sehr schön. Motivationsschilder sorgten unterwegs für zusätzliche Aufmunterung. Auch die Organisation des Rennens war hervorragend: Die Helferinnen und Helfer waren freundlich und motivierten die Läuferinnen und Läufer bis ins Ziel.
51 Männer und 17 Frauen gingen in der Deutschen Meisterschaftswertung an den Start. Davon erreichten 44 Männer und 12 Frauen das Ziel. Zusätzlich kamen in der offenen Wertung weitere 12 Männer und 2 Frauen ins Ziel. Außerdem wurde eine Staffel über 4 x 25 km angeboten.
Marius Seith war der einzige Starter der LSG Karlsruhe. Er ging das Rennen mit einem klaren Plan an und hielt zunächst lange Zeit sein geplantes Tempo von 4:27 min/km. Damit lag er über weite Strecken auf Gesamtrang 11 und auf Platz 3 der M35.
Mit dem zunehmenden Wind ab Kilometer 35 machten sich bei Marius erste muskuläre Probleme bemerkbar. Trotzdem gelang es ihm, sein Tempo zunächst konstant zu halten. Ab Kilometer 50 mussten einige Konkurrenten ihre Geschwindigkeit reduzieren. Marius konnte dadurch kontinuierlich Plätze gutmachen und lag bei Kilometer 75 bereits auf Gesamtrang 6 und auf Platz 2 seiner Altersklasse.
In der Schlussphase machten sich allerdings auch bei Marius die zunehmende Ermüdung und der Kräfteverschleiß bemerkbar. Er wurde etwas langsamer, konnte seine hervorragende Platzierung aber bis ins Ziel verteidigen.
Sein ursprüngliches Wunschziel von 7:30 Stunden musste er im Rennverlauf korrigieren. Unter 7:40 Stunden zu bleiben, gelang ihm jedoch: Mit einer Zeit von 7:38:17 Stunden wurde Marius Seith Deutscher Vizemeister der M35 und erreichte im Gesamtklassement den 6. Platz.
Das entspricht einer Durchschnittspace von 4:34 min/km beziehungsweise einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,1 km/h. Besonders erfreulich: Marius verbesserte seine persönliche Bestzeit über 100 km gleich um 18 Minuten.
Den Gesamtsieg in der Männerwertung der Deutschen Meisterschaft holte sich Lukas Kley (TV Refrath) in 6:41:55 Stunden. Bei den Frauen gewann Christine Fischer-Bedtke (LG eXa Leipzig e.V.) in 8:11:09 Stunden.
Herzlichen Glückwunsch, Marius, zu dieser starken Leistung und zum Deutschen Vizemeistertitel!
Ergebnisse: https://my.raceresult.com/371243/results#0_C4E38E






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LSG erfolgreich beim 17. SWE Halbmarathon Ettlingen
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Traditionell am ersten Samstag im August findet der SWE Halbmarathon Ettlingen statt. In diesem Jahr fiel der Termin damit auf den 1.8. Nach den Hitzewellen der letzten Wochen fiel in den Vorbereitungswochen immer wieder der bange Blick auf den Wetterbericht und tatsächlich der Samstag sollte der kühlste Tag des Wochenendes werden. Beim Start stellte sich das dann allerdings anders dar, ab Mittag kam die Sonne aus der Wolkendecke zum Vorschein und es wurde mit 30 Grad nicht nur warm sondern aufgrund der Regenfälle der vorangegangenen Nacht auch recht schwül. Ob es daran lag, oder ob die Vorbereitung auf den Lauf nicht ausreichend war, für mich entwickelte sich der Lauf zu einem der anstrengenderen Läufe der letzten Jahre. Trotzdem hat es wieder Spaß gemacht an diesem hervorragend organisierten Lauf teilzunehmen! Die Strecke war durch zahlreiche Posten abgesichert, alle drei km konnten die Läufer und Läuferinnen an Verpflegungsstationen neue Kräfte tanken und im Ziel wartete ein schöner Runners Heaven mit Allem, was man sich dort wünscht, so dass man direkt die Erfahrungen des Lauf diskutieren konnte. Nicht vergessen sollte man die Stimmung an der Strecke und die Unterstützung durch die Anwohner durch Gartenduschen, zusätzliche Getränkestationen und immer wieder aufmunternden Zurufen. Auch wenn die Zielzeiten nicht denen der Vorjahre entsprachen, hat auch die LSG gut abgeschlossen. Miriam Weishäupl (W45) und Trees van Wees-Snel (W75) liefen auf den ersten Platz ihrer Altersklasse. Trees war auch die älteste Teilnehmerin, Miriam erzielte auch den fünften Platz der Läuferinnen. Schnellster LSG Mann war Daniel Flöter, der in 1:30:53 auf den dritten Platz der M45 lief. Ausserdem platzierten sich Oliver Wedlich, Zweiter M55 (1:38:19) und Norbert Irnich, Zweiter M60 (1:42:27).
Auch wenn Höhenprofil und Wetter immer wieder eine große Herausforderung sind, freuen wir uns auf die 18. Ausgabe des SWE Halbmarathon Ettlingen, die hoffentlich 2027 stattfinden wird.
Bildergalerie (von verschiedenen LSG Freunden und Freundinnen)
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Baden-Marathon Vorbereitungslauf
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Bereit für den nächsten Schritt Richtung Baden-Marathon? Gemeinsam absolvieren wir einen abwechslungsreichen Vorbereitungslauf über ca. 30 km durch den Hardtwald.
Gelaufen wird in vier Tempogruppen auf vier unterschiedlich langen Runden, sodass jede und jeder das passende Tempo findet.
Start und Ziel jeder Runde sind am MTV. Dort wartet auch die Verpflegungsstelle. Nach jeder Runde kannst du flexibel ein- oder aussteigen oder in eine andere Tempogruppe wechseln.
Trainiere in der Gruppe, sammle Kilometer und hole dir das nötige Selbstvertrauen für deinen Halbmarathon und Marathon!
Wann: 12. Juli
Zeit: Ab 9:00 Uhr
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Heiße Erfahrungen bei der Dt. Meisterschaft im 24-h-Lauf
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Krisenmanagement in Delmenhorst durch Michael Krüger
Die Deutschen Meisterschaften im 24-Stunden-Lauf hatten in diesem Jahr alles zu bieten – außer läuferfreundliches Wetter. Im Rahmen des 22. Burginsellaufs in Delmenhorst erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem rund 1,3 Kilometer langen Rundkurs entlang der Burginsel und der Graftwiesen eine echte Hitzeschlacht. Bei Temperaturen bis zu 36 Grad und selbst nachts nicht unter 25 Grad wurden Mensch und Material bis an ihre Grenzen gefordert. Während andere Laufveranstaltungen aufgrund der Wetterlage abgesagt wurden, fiel in Delmenhorst pünktlich am Samstag, dem 27. Juni 2026, um 12 Uhr mittags der Startschuss.
Für die LSG Karlsruhe stand mit Michael Krüger ein einziger Athlet am Start. Die Vorbereitung konnte sich sehen lassen: Vier Ultralangstreckenläufe innerhalb der vergangenen fünf Monate bildeten eine solide Grundlage für das große Saisonziel.
Doch ein 24-Stunden-Lauf schreibt seine eigenen Geschichten. Nach etwa fünf Stunden traf Michael völlig unerwartet eine doppelte Krise: Gleichzeitig setzten heftige Wadenkrämpfe in beiden Beinen ein. An Weiterlaufen war zunächst kaum zu denken. Entsprechend groß war die Enttäuschung, und erstmals stand sogar ein vorzeitiger Rennabbruch im Raum.
In dieser schwierigen Phase half ein motivierendes Telefonat mit Harald. Gemeinsam wurde nach möglichen Ursachen gesucht. Schließlich fiel der Verdacht auf die Kompressionsstrümpfe, mit denen Michael zwar bislang stets gute Erfahrungen gemacht hatte, die an diesem extrem heißen Tag jedoch möglicherweise genau das Gegenteil bewirkten. Nach einer längeren Pause entspannten sich die Waden wieder soweit, dass der Lauf fortgesetzt werden konnte.
Die nächste Herausforderung ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Mit zunehmender Belastung verweigerte der Magen nahezu jede Nahrungsaufnahme – einzig Cola blieb als Energiequelle noch akzeptabel. Auch das gehört zum Ultralaufen: Irgendwann geht es längst nicht mehr um Tempo, sondern nur noch darum, den Körper irgendwie am Laufen zu halten.
Zu diesem Zeitpunkt lag Michael auf Rang 4 in der DM-Wertung der M60.
Nach rund 15 Stunden folgte schließlich der nächste Einschnitt. Ein schweres Gewitter mit Blitz und Donner zwang den Veranstalter zu einer rund zweieinhalbstündigen Unterbrechung des Rennens. Die Sicherheit der Teilnehmer hatte selbstverständlich Vorrang. Dadurch verkürzte sich die tatsächliche Laufzeit auf lediglich 21,5 Stunden – ein Umstand, der zusammen mit den extremen Temperaturen die insgesamt eher niedrigen Kilometerleistungen der Ergebnisliste erklärt.
Nach dieser Zwangspause entschied sich Michael, nicht mehr auf die Strecke zurückzukehren. Am Ende standen dennoch beachtliche 96,554 Kilometer zu Buche. Damit belegte er Rang 6 der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse M60 sowie Rang 8 der offenen Gesamtwertung.
Natürlich könnte man den Lauf formal als „DNF“ einordnen. Ob dieser Begriff den Leistungen unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen wirklich gerecht wird, darf jedoch jede und jeder selbst beurteilen. Gerade Ultraläufe zeigen, dass sportlicher Erfolg nicht ausschließlich in einer Zielankunft besteht. Wer sich stundenlang durch Hitze, körperliche Probleme und mentale Tiefpunkte kämpft, beweist Eigenschaften, die weit über reine Kilometerzahlen hinausgehen. Krisenmanagement ist im Ultralauf keine Randnotiz – es ist eine eigene Disziplin.
Den Gesamtsieg der Frauen sicherte sich Katrin Ochs mit 202,469 Kilometern. Bei den Männern gewann Matthias Krah mit 211,884 Kilometern.
Herzlichen Glückwunsch an alle Läuferinnen und Läufer, die sich dieser außergewöhnlichen Herausforderung gestellt haben!
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Ergebnisse AK-Wertung Dt. Meisterschaft: https://portal.run-timing.de/916/results#1_E73127
15. September

