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Backyard Satellite Team WM
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Am 17.10. fand in Lammersdorf (Eifel) die Backyard-Team-WM statt. Ich hatte die Ehre, einer von fünfzehn Glücklichen zu sein, die Deutschland dabei vertreten durften. Direkt neben dem Startkorridor wurde ein kleines Zeltdorf errichtet. In der Mitte ein großes, in dem sich der Verpflegungsstand und die Organisation befand, darum herum bekam jeder Läufer ein eigenes Pavillon, sodass die Wege möglichst kurz waren. Zusätzlich wurde das „Dorf“ mit einer Zirkuszeltheizung beheizt, in der man auch Schuhe und Kleidung sehr schnell trocknen konnte.
Nach der Eröffnung durch eine Blasmusikkapelle, ertönte pünktlich um 14 Uhr zum ersten Mal die Startglocke. Es gab eine Tag- und eine Nachtrunde, die jeweils rund 60 Höhenmeter aufwiesen. Kaum losgelaufen, begann auch schon der erste starke Regenschauer. Auch in den folgenden drei Runden sollte es starken Regen und Hagel geben, was zur Folge hatte, dass die ersten Pausen schon leider nicht so entspannt verliefen. In der ersten Nacht beruhigte sich das Wetter, allerdings war es trotzdem sehr windig und von Stunde zu Stunde wurde es immer nebliger, sodass man bis zum nächsten Morgen kaum etwas sehen konnte. Leider bemerkte ich nach 10 Runden schon erste Verspannungen in den Oberschenkeln, möglicherweise hervorgerufen durch die beiden relativ steilen, für mich als Flachlandtiroler ungewohnten, Bergabpassagen auf der Nachtrunde, was sich aber nicht auf die weiterhin konstant gelaufenen Rundenzeiten auswirkte. Als es langsam schlimmer wurde, ließ ich mich mehrmals behandeln, aber das half auch nur für kurze Zeit. Mit Beginn der zweiten Nacht folgte dann die nächste mehrstündige Regenfront. Ich fühlte mich, abgesehen von den Oberschenkeln, körperlich topfit und kein bisschen müde. Doch von Runde 33 auf 34 änderte sich alles schlagartig. Ich konnte nach dem Start kaum noch Anlaufen, die Rundenzeiten wurden immer langsamer und durch die Behandlungen in der Pause, konnte ich auch kein Auge mehr zumachen, bzw. war überhaupt nicht mehr in meinem Zelt. Die körperliche Erschöpfung nahm so stark zu, dass ich kaum noch die Anstiege hinauf gekommen bin, über die Strecke torkelte und ein Blick auf die Uhr in Runde 40 verriet mir, dass ich diese nicht im Zeitlimit schaffen würde, sodass ich mit 39 Runden mein erstes DNF stehen hatte. Die Enttäuschung war auf der einen Seite groß, da die Ambitionen viel höher waren, auf der anderen Seite hatte ich trotzdem ein gutes Gewissen, da ich für das Team alles gegeben habe, was möglich war.
Bester Deutscher wurde Martin Stiller mit 69 Runden, Niko Langner sein Assist (68). Dem Orga-Team um Bianca und Kevin Hartmann, sowie Michael Schlamann, kann man nicht genug danken, was sie für uns Läufer getan haben.
Die Veranstaltung war einfach nur weltklasse! Auch die gegenseitige Unterstützung der Betreuer und Helfer, so wie ich sie erfahren habe, war riesengroß. Das war echter Teamgeist! Als Mannschaft belegten wir am Ende Rang 15 von 67 teilnehmenden Ländern.
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Daniel Flöter BW Halbmarathon Vizemeister in seiner AK
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Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Halbmarathon 2026 erzielte Daniel Flöter in 1:23:26 den zweiten Platz seiner Altersklasse M45. Die Meisterschaften wurden im Rahmen des Filderstadt Halbmarathons in Filderstadt Bernhausen ausgetragen. Bei gutem Laufwetter, trocken, windstill und kühl, mussten fünf große und eine kleinere Runde durch die Innenstadt absolviert werden. Einzig die von den vergangenen Regenfällen verbliebenen Pfützen sorgten für nasse Füße. Mit 500 Finishern wurde wieder ein Teilnehmerrekord erreicht.
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Starke LSG Leistungen beim 40. Jubiläums-Oberwaldlauf
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Wenn der TuS Rüppurr einen Lauf veranstaltet, ist immer gutes Wetter – falsch, ausgerechnet am Tag, an dem der TuS seinen 40ten Jubiläums-Oberwaldlauf veranstaltete, änderte sich das Wetter vom warm und sonnig auf trüb, kühl und regnerisch. Aber – pünktlich zum Startschuß hörte der Regen auf. Damit waren die Wetterbedingungen für den Lauf ideal, nur der After Run Teil der Veranstaltung war nicht so gemütlich wie in den Vorjahren. Auch die Strecke war gut zu laufen, in Kurven musste man allerdings darauf achten, nicht wegzurutschen. Zum ersten Mal war die Veranstaltung mit insgesamt 900 Meldungen ausgebucht, so dass Nachmeldungen nicht mehr möglich waren. Über 10km sind 9 LSG Läufer und Läuferinnen in der Ergebnisliste gelistet. Ausserdem hatte Wolfgang Neuweiler kurzfristig eine Startnummer übernommen und konnte die Daten nicht mehr ändern, er war sozusagen LSG Undercover Läufer. Das LSG Ergebnis kann sich mit sieben Altersklassen Platzierungen sehen lassen. Schnellster LSG Läufer war mit 36:53 Stefan Eich, was den dritten Platz der M35 ergab. Schnellste LSG Läuferin war Valeria Henninger, 46:28 zweiter Platz W50. Weiterhin platzierten sich Trees van Wees-Snel (erster Platz W75, 1:02:36), Rolf Breithaupt (erster Platz M80, 1:18:31). Dritte AK Plätze erzielten neben Stefan Eich Sven Krause (M40, 38:46), Matthias Spranck (M55, 42:50) und Robert Rechlitz (M60, 45:12). Im letzten Jahr freute sich Sven über ein sub 40 Ergebnis, in diesem Jahr erzielte er sub 39, wir sind gespannt auf das nächste Jahr. Über 5km startete Philipp Löffler, der für die Distanz gute 19:21 benötigte. Auch wenn der TuS keine Wettergarantie mehr geben kann, wird der Oberwaldlauf auch im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder auf den LSG Wettkampflisten stehen.
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München Halbmarathon 2026 – David Heinig läuft persönliche Bestzeit
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Beim diesjährigen Münchner Marathon mit zusätzlich einem Halbmarathon und 10 Km-Lauf verzeichneten die Organisatoren mit rd. 40.000 Meldungen einen Teilnehmerrekord. Der Laufsport boomt nach einer coronabedingten Senke wieder, nahezu alle großen Läufe sinddieses Jahr ausgebucht.
Von der LSG Karlsruhe waren am 11.10. in München David Heinig, Robert Rechlitz und ich beim Halbmarathon am Start. Ich war zuvor einige Tage am Ammersee und bei der Anreise am Freitag war noch ein sonniges Herbstwetter in der bayrischen Metropole, für die nächsten Tage kündigte sich jedoch Regen an. Freitagmittag fanden Läufe der Münchner Schulen statt und man konnte sich bereits die Startnummer abholen und die Stände verschiedener Firmen und Organisationen besuchen. Das alles im Olympiapark der Olympischen Spiele 1972, im Bereich des Stadions fand dannauch am Sonntag der Start der Langdistanzen statt, Ziel war in der Nähe des Olympiaturms. Also olympisches Flair in einer Stadt, die sich erneut um die Spiele bewirbt. Ich traf dann gleich noch am Freitag Robert, der den Stand von „German Road Races“ mit betreute und über Wilfried Raatz noch einen Startplatz im Halbmarathon erhalten hatte, er war dann auch für die Charity Organisation „42.195 for children“ am Start.
Am Samstag fand dann noch der „Dallmayr Coffee Run“ über 4,2 km im Olympiapark statt, ein lockerer Lauf ohne Zeitnahme, die Startgebühren gingen an die Münchner Tafelund im Ziel gab es Kaffee und Kuchen. Ich hatte mich auch hierfür angemeldet, aber leider hatte dann ein Dauerregen eingesetzt und es war recht ungemütlich und nasskalt. Es waren dann auch nur ein paar Hundert, die sich auf die Strecke machten. Ich nutzte es zum Warmlaufen für den Halbmarathon.
Am Wettkampftag blieb es dann zumindest trocken, es wehte jedoch ein frischer Wind den man oft auf der Strecke zu spüren bekam. Die Marathonis waren bereits ab 9.00 Uhr dran, der Halbmarathon begann um 10.25 Uhr in mehreren Wellen mit 4 Startblöcken. Den kurzen Weg vom Hotel zum Start (rd. 1 km) konnte ich zum Warmlaufen nutzen, es lag im ehemaligen Olympischen Dorf. Mit „Hells Bells“ wurde der Start eingeläutet, David und ich waren im Startblock A und man kam recht gut weg. Ich merkte aber von Anfang an, dass ich nicht so locker war, und nach der Hälfte nahm ich dann auch das Tempo etwas raus, meine Devise in letzter Zeit lautet ja „nach Gefühl laufen und sich nicht überanstrengen“. Im Ziel wurden dann 1:53:51 Std. für mich notiert (12. Platz M65), wobei meine Uhr rd. 250 m mehr anzeigte, das ist aber bei vielen Halbmarathons üblich da man nie die optimale Spur läuft.
Super lief es bei David, obwohl er unterwegs noch Zeit zum Fotografieren und Schuh binden fand😉, verbesserte er seine persönliche Bestzeit auf 1:38:24 Std. und bestätigte seine gute Form. Er war damit 78. der AK M40. Robert war aufgrund der Nachmeldung im hintersten Startblock und musste sich erst mal nach vorne arbeiten, er lief aber gute 1:42:43 Std. (15. M60) und scheint gut gerüstet für seine kommenden Marathons irgendwo auf der Welt.
Die Stimmung war top, es sollen etwa 150.000 Menschen an der Strecke gewesen sein und insbesondere im Zentrum beim Odeonsplatz und Marienplatz gab es lautstarke Unterstützung für die Läuferinnen und Läufer. Wobei mir als altem Läufer, der bereits seit 50 Jahren an Läufen teilnimmt, auffällt, dass Laufveranstaltungen immer mehr zum Spektakel („Event“) werden. Die jungen Leute haben alle ihr Smartphone dabei, sind teilweise „stylisch“ gekleidet und an der Strecke werdenhunderte von Kartons gehalten, die man abklatschen soll „to get power“ oder zahlreiche Leute wollen einem ebenfalls abklatschen. Wollte ich all die Wünsche erfüllen, wäre ich sicher mindestens eine halbe Stunde länger vor lauter Abklatschen unterwegs 😉Gut aber, dass der Laufsport immer mehr Begeisterung findet, auch wenn der „Fun“ immer mehr im Vordergrund steht. Wenn ich an meine Anfangsjahrezurück denke, waren es da nur wenige ambitionierte Vereinsläufer/innen die an Marathons teilgenommen haben, mittlerweile ist es ein Sport für jedermann und für viele zählt nur das „Finishen“.
24. Oktober

