Monat: November 2016

  • 100km Weltmeisterschaft mit LSG Beteiligung

    100km Weltmeisterschaft mit LSG Beteiligung

    Als letzte einer langen Reihe internationaler Ultramarathon-Meisterschaften dieses Jahres, wurde am 27. November in dem an der spanischen Mittelmeerküste gelegenen Los Alcazares die Weltmeisterschaft über die Distanz von 100km ausgetragen. Unter den insgesamt 118 Läufer- und 68 Läuferinnen der Starterliste mit dabei auch unsere Natascha Bischoff.

    Am 20.08.2016 erst hatte sich Natascha mit einer bravourösen Leistung bei den Deutschen Meisterschaften über 100 km in Leipzig nicht nur den DM-Tittel in ihrer Altersklasse w45 geholt, sondern in gelaufenen 8:25:33 h als 4. Frau im Gesamteinlauf zudem die geforderte WM-Norm (8:35) deutlich unterboten und sich somit gleichzeitig auch einen Teamplatz für die 100km-WM gesichert.

    In einem von Aufgaben und einer kurzfristigen Absage stark gerupften Frauenteam, erwies sich letztlich Natascha Bischoff als insg. 26. im Fraueneinlauf in 8:27:15 h als die beste deutsche Läuferin knapp vor Barbara Mallmann in 8:28:05 h und Antje Krause in 8:32:37 h. Herzlichen Glückwunsch!

  • Zwischen den Regenwolken hoch auf die Kalmit

    Zwischen den Regenwolken hoch auf die Kalmit

    Am Samstagmorgen sah es noch so aus, als sollte es den ganzen Tag durchregnen und der Kalmit-Berglauf eine nasse Angelegenheit werden. Doch schon auf der Hinfahrt riss der Himmel auf und zeigte die Pfälzer Berge teilweise im Sonnenlicht. Auch 15 LSGler nahmen die doch etwas längere Anfahrt in Kauf, um den zweithöchsten Gipfel der Pfälzer Region zu erklimmen. Pünktlich um 14:30 wurde der letzte Lauf der Pfälzer Berglaufserie gestartet, bei doch wechselhaftem Wetter. Über 600 Läufer liefen durchs Dorf, um über die Kalmithöhenstraße zum Gipfel zu kommen.

    Als Erster unser Läufer kam Daniel Flöter oben am Aussichtsturm an. Er benötigte für die 8,1 km mit 505 Höhenmetern gerade mal 41:30 min und kam kurz vor Manfred Deger ins Ziel. Aber auch diese guten Zeiten reichten nicht, um in diesem Klassefeld vorne dabei zu sein. Immerhin gab es einige Altersklassenplatzierungen. Elke Cagol wurde 1. In der W60, Ulrike Hoeltz 2. Der W55, Peter Beil 2. M65, Anja Falkenberg 3. W45 und überraschend bei seinem einzigen Lauf in diesem Jahr Bernhard Walli auch 3. der M60. Auch alle anderen Mitläufer wie Jasko Bajadzic, Rolf Bohrer, Andrea Kümmerle, Norbert Piekorz, Thomas Dahlinger, Martin Fehrle, Harald Krauß und Torsten Kohler waren von der ungewohnten Strecke angetan. Diesen erfreulichen Tag ließen wir dann gemütlich in einem Pfälzer Lokal direkt in Maikammer mit Gänsekeule und anderen regionalen Leckereien ausklingen.

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  • Mannschaftliche Geschlossenheit im Wildparkstadion

    Mannschaftliche Geschlossenheit im Wildparkstadion

    In seiner bereits 23. Auflage fand am 13.11. der Schlossparklauf des KSC statt. Eine attraktive Strecke, bei der man beim Hauptlauf über 9,9 KM insgesamt dreimal das Wildparkstadion passiert, zieht in jedem Jahr zahlreiche Teilnehmer an, insbesondere auch einige KSC-Anhänger unter den LSGlern. Leider ist der Lauf etwas unüberschaubar, da zum einen noch Staffeln mitlaufen und die schnelleren Läufer auf der dritten Runde den Weg durch die überrundeten Jogger und Walker finden müssen. Aber da es sich um eine „krumme“ Distanz handelt, steht ohnehin der Spaß am Laufen im Vordergrund.

    Mannschaftliche Geschlossenheit und Erfolge hat man im Wildparkstadion seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen, höchste Zeit dass dem die LSG Abhilfe schafft ;-). Bei der Mannschaftswertung erreichten die LSG-Teams immerhin unter 124 Mannschaften die Ränge 2, 3 und 16. Sieger war die LG Region Karlsruhe, aber nicht weit dahinter platzierten sich Björn Radon, Thilo Schmalkoke und Daniel Flöter vor ihren Vereinskollegen Florian Rollbühler, Rolf Bohrer und Josef Kranz. Auf Rang 16 ist eine dritte LSG-Mannschaft mit Angelos Svarnas, Jürgen Creutzmann und Ulrich Schaller notiert.

    Podestplätze in der Einzelwertung gab es durch Björn Radon, der als Gesamtfünfter in 36:48 min Platz 2 der M40 vor Thilo Schmalkoke in 38:14 min erzielte. Björn hatte im Einlauf noch einen Platz verloren, da er bereits auf der Gegengeraden das Ziel wähnte und dort zunächst abbremste. Beim Schlossparklauf gab es die Zehnerjahrgangswertung, so dass Angelos Svarnas bei der M60 in 42:54 min zwei jüngeren Läufern den Vortritt lassen musste und Rang 3 belegte. Bei einer M55-Wertung hätten auch Rolf Bohrer(41.13 min) und Josef Kranz(41:50 min) gewonnen, so belegten sie Platz 6 und 8 der M50. Daniel Flöter blieb deutlich unter 40 min (6. M30 in 39:24 min)und Florian Rollbühler wäre über genau 10 KM sicher persönliche Bestzeit gelaufen (41:11 min).

    Julia Bush startete für die LG Pfinztal, sie wurde dritte der Frauen und zweite der W30 (42.16 min), hier siegte jeweils Lena Schmidt (39:39 min). Zudem waren von der LSG noch Jürgen Creutzmann (45:18 min), Ulrich Schaller (45:52 min), Petra Halbich (49:03 min) und Hans-Jörg Oesterle (50:58 min) am Start.

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  • Zweiter Gesamterfolg für Stefan Fritz

    Zweiter Gesamterfolg für Stefan Fritz

    Trotz den unwirtlichen Bedingungen, welche sich am Samstagnachmittag durch den Durchzug einer Tiefdruckfront verbunden mit reichlich Niederschlag in Ötigheim einstellten, ließen sich 5 LSGler nicht von einem Start beim traditionsreichen Ötigheimer Herbstlauf abhalten. Es hat sich gelohnt. Alle Fünf durften hoch aufs Siegerpodest in der Mehrzweckhalle des so bekannten mittelbadischen Schauspielerdorfes.

    Den größten Erfolg feierte dabei Stefan Fritz. Hatte ihm Tim Hillmer erst vor Wochenfrist auf dem Hockenheimring die Führungsposition in der diesjährigen Vereinsbestenliste über 5 Kilometer mit dort gelaufenen 17:13 min abgenommen, schlug Stefan bei denkbar ungünstigen Bedingungen unerwartet schnell zurück. Im Duell mit dem starken AK-Läufer der LG Region Karlsruhe, Markus Brendelberger (17:16) sowie dem Elsässer Francois Clément (17:19), hatte Stefan am Ende das beste Finish und gewann den Fünfer in neuer persönlicher BZ von jetzt 17:06 min mit überraschend deutlichem Vorsprung. Im gleichen Lauf zeigte auch Rolf Breithaupt wieder ansteigende Form mit seinem AK-Erfolg als Erster der m70 in respektablen 29:12 min.

    Beim Zehner ist der zweite Platz im Fraueneinlauf von Andrea Kümmerle (1. w45) besonders hervorzuheben. Mit ihren glatten 43 Minuten, welche sie in der Peripherie von Deutschlands größter Freilichtbühne hinlegte, kam sie ihrer diesjährigen 10er-Bestzeit (42:51) trotz den feuchten Bedingungen unerwartet nahe. Tim Hillmer zog in Ötigheim den Zehner vor und meldete sich in 37:37 min als Achter und Zweiter der männlichen HK erneut unter den Top ten zurück. Schlussendlich war noch eine Bronzemedaille zu vergeben, welche sich Irwan Harianto in seiner m65 in starken 46:21 min abholte.