Monat: März 2024

  • 41. Syltlauf

    41. Syltlauf

    Zum 41. Mal fand am 17. März 2024 der traditionelle Syltlauf, diesmal wieder von List nach Hörnum, über 34,5 km statt.

    Die Bedingungen waren für Sylt Verhältnisse sehr gut: Sonnig, 3°C und kaum Wind. Start war um 10 Uhr in List wo es dann durch die Dünenlandschaft und das Klappholttal bei Kampen weiter nach Wennigstedt ging.

    Einen grandioser Meerblick konnte man danach beim Teilabschnitt auf der Westerländer Promenade bei km 18,5 geniessen. Weiter ging es nach Rantum (km 25) bis man das Fünf-Städte-Heim in Hörnum nach 34,5 km erreicht.
    Die Organisation war wiedermal vorzüglich: Pasta-Party am Samstag, Bustransfer von Westerland ZOB nach List ab 8:20 und im Gegensatz zu letztem Jahr fand am Samstag auch wieder der Läufergottesdienst mit Bach Toccata in der kleinen Dorfkirche St. Niels, wo auch „Mr. Syltlauf“ Franz Beilmann und seine Frau begraben ist, statt.
    Am Sonntag um 16:30 Uhr fand auch wieder eine Siegerehrung mit Tanzeinlagen der heimischen Vereine im Congress Centrum Sylt statt.
    Insgesamt landete ich mit einer Zeit von 2:34:07 bei den Männer auf Platz 18. und in meiner Altersklasse AK55 auf Platz 3.
  • Finish beim Tokio Marathon 2024

    Mit seinem Zieleinlauf beim Tokio Marathon holte sich Josef Kranz die begehrte Six Star Medal für die Teilnahme an allen sechs World Marathon Majors. Die World Marathon Majors, sind ein Zusammenschluss der sechs größten Marathon-Veranstaltungen weltweit. Berlin 2019, Boston und London 2022, Chicago und New York City 2023, Tokio 2024. Wer es schafft, diese legendären Marathons zu finishen, darf sich fortan mit der Six Star Medal schmücken. Seit dem 3. März hat der "Club" der Six-Star-Marathonläufer*innen mit Josef Kranz ein neues Mitglied. Dies ist vor ihm noch keinem LSG*ler / keiner LSG*lerinn gelungen.

    Wegen einer Verletzung galt sein Start beim drittgrößten Marathon der Welt keinesfalls als ausgemacht. Dank guter ärztlicher und physiotherapeutischer Behandlung konnte er erst mit einer Zeit von 4:43:42 Std. den Lauf beenden.

    Was mit dem Berlin-Marathon 2019 begann, endete nun 2024 in Tokio … eine fantastische Marathonreise geht hiermit zu Ende.
    Bildergalerie (von Josef Kranz)
  • Nach Kandel ist vor Rüppurr: Die LSG beim Rißnertlauf

    Nach Kandel ist vor Rüppurr: Die LSG beim Rißnertlauf

    Gestern starteten eine Handvoll LSGler*innen beim traditionellen Rißnertlauf, der vom TUS Rüppurr veranstaltet wird und durch den namengebenden Rißnert über wohlbekannte Wege im Oberwald verläuft. Da der Kandel(halb)marathon eine Woche zuvor schnell ausgebucht war und einige keinen Startplatz ergattern konnten, bot es sich an, die Frühjahrsform auf etwas kürzerer Strecke zu testen. Angeboten wurden 5 km und 15 km, sowie eine mit dem 5er gestartete Walkingausscheidung und Kinderläufe. Start und Ziel ist das Vereinsgelände in Rüppurr. Ich wurde am Start gefragt, ob die Strecke schnell sei und wusste gar nichts ad hoc darauf zu antworten. Sie ist auf jeden Fall nicht langsam, da flach und windgeschützt. Der 5 er und große Teile des 15er verlaufen über Schotter und Matsch – manche mögen das, andere weniger.
    Die Veranstaltung war aus rein sportlicher Sicht eindeutig in der Hand der LG Region (vor allem über 15km) bzw. der Karlsruher Lemminge (vor allem über 5km), aber die Ergebnisse unserer Starter*innen können sich auch allesamt sehen lassen. Besonders hervorzuheben sind natürlich nicht allein die tollen Zeiten, sondern auch die sich aus diesen ergebenden AK-Podestplatzierungen. Roman Schnider wurde mit 57:37 min schnellster LSGler über die 15 Kilometer und erster der M 45. Norbert Irnich gab nach längerer Verletzungspause ein hervorragende Wettkampfcomeback. Er wurde mit 1:04:13 h zweiter der M60. Peter Beil gewann in 1:08:30 h souverän die M70 und auch Rolf Breithaupt (3. M75) und Thomas Dahlinger (2. M65) rannten aufs AK-Podest. Peter Butzer und Philipp Löffler entschieden sich für die Kurzstrecke und kamen in 18:56 min und 18:06 min ins Ziel.
    Da das Wetter perfekt mitspielte und die Veranstaltung, inklusive Bewirtung, wieder wie am Schnürchen klappte, konnte sich der TUS Rüppurr über eine wahrlich gelungene Veranstaltung freuen, genauso wie die insgesamt 511 Teilnehmer*innen, die Sonnen, Wald und – nach dem Lauf – Kuchen, bzw. Waffeln genossen.
  • Schnelle Zeiten auf schneller Strecke: Der 49. Bienwald (Halb)marathon

    Schnelle Zeiten auf schneller Strecke: Der 49. Bienwald (Halb)marathon

    Zum 49. Mal fand am gestrigen Sonntag (10.3.) der Bienwald(halb)marathon in Kandel in der Südpfalz statt. Das Rennen ist weit über die Pfälzer Landesgrenzen hinweg bekannt und lockt Läufer*innen aus allen Landesteilen und – die Ergebnislisten zeigen es – auch aus dem Ausland. Schon seit Wochen war das Event ausgebucht, was zusätzlich unterstreicht, welchen Stellenwert Kandel bei vielen genießt. Stellt man sich die Frage, was die Faszination Kandel ausmacht, so würde zumindest der Autor dieses Berichtes antworten: dass es zuallererst ums Laufen geht, und zwar um schnelles Laufen. Sowohl die Marathon- als auch die Halbmarathonstrecke weisen minimale Höhenprofile auf, lange Geraden bei lediglich drei bzw. einem Wendepunkt(en) auf der Strecke erlauben es, gleichmäßig und konzentriert das geplante Tempo umzusetzen, und da die Felder groß genug sind, gibt es auch für beinahe jeden Tempobereich kleine Grüppchen, in denen man sich die ‚Laufarbeit‘ gemeinsam teilen kann.

    Manch einer mag bemängeln, dass es bis auf wenige Zuschauerhotspots bisweilen ein sehr einsames Laufen im Bienwald ist, andere, dass es, je nach Windrichtung- und stärke gerade auf dem Rückweg ins Stadion auf dem offenen Feld nochmal ganz schön anstrengend werden kann, aber welcher Marathon ist das auf den letzten paar Kilometern nicht…?
    Marathon und Halbmarathon werden bekanntermaßen gemeinsam gestartet. Beide Strecken sind bis knapp K 13 identisch – dann machen die Halbmarathonis kehrt, während der Marathon erstmal weiter geradeaus Richtung Schaidt verläuft und dann erst wieder bei Kilometer 33 auf die gemeinsame Strecke geleitet wird.

    Die LSG war gestern mit 10 Läufer*innen vertreten, von denen bis auf Alexander Schwab alle die Halbmarathonstrecke wählten. Alexander absolvierte den Marathon in 4:25:23 h (4:24:45h netto). Schnellste LSGler*innen über den Halben waren Stefan Eich, in hervorragenden 1:19:02 h ( 1:18:56 netto) und Miriam Weishäupl in ebenso exzellenten 1:27:10h. (zudem 1. W45). Aber auch die anderen Läufer*innen leisteten Großartiges, was in einigen Fällen zu deutlich unterbotenen PBs führte. Michael Lill lief tolle 1:21:47 h (:40 netto), Ralf Hauptmann 1:26:53h (:33 netto), was in seinem Fall eine PB-Verbesserung von über drei Minuten bedeutete, und Janine Bräutigam unterbot die Marke von 1:40 h mit einem sehr gleichmäßigen Lauf in 1:39:48 (:02 netto).

    Das Wetter genauso wie die Organisation der gesamten Veranstaltung waren gestern vom Feinsten. Temperaturen beim Start von um die 10 Grad und kaum merklicher Wind sorgten schon vor dem Start für beste Laune und der Kulinarik-Markt im Start- und Logistikbereich der Sporthalle erlaubte den vielen Athleten*innen, die auf der Strecke verlorenen Kräfte nach Zieleinlauf postwendend durch verschiedene Köstlichkeiten wieder (teilweise) herzustellen. In diesem Sinne: der Bienwald(halb)marathon sei allen ans Herz gelegt, die bereits früh im Jahr und in toller Gesellschaft schnell rennen wollen. Viel Natur dazu gibt’s als Zugabe.

    Bildergalerie (von Ekkehard Gübel)

    Ergebnisse Marathon

    Ergebnisse Halbmarathon