• Parkrun #93 am Dinomuseum in Stuttgart

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    Ich wollte schon länger bei einen Parkrun mitmachen. Das erste Mal davon gehört hatte ich von einem Arbeitskollegen. Und mit Michael bin ich im Sommer bei einem langen Dauerlauf beim Oberwald Parkrun vorbeigelaufen. Aber warum nicht am gleichen Tag in Ubstadt-Weiher laufen? Weil ich am Abend auf einen Geburtstag im Schwäbischen war.

    Parkrun ist nochmal unkomplizierter als Volkslauf. Man meldet sich ein Mal an und druckt sich einen Kreditarten-großen Barcode aus, der für alle Parkruns gilt. Das Ganze ist kostenlos. Gelaufen werden immer 5km. Um 9 Uhr geht’s los. Im Ziel stoppt ein Helfer auf dem Handy die Zeit, ein anderer Helfer gibt einem einen Barcode passend zur Platzierung. Man scannt dann seinen Barcode und den Platzierungsbarcode und so entsteht die Ergebnisliste. Wie sich Parkrun wirtschaftlich trägt und wie man es schafft jedes Wochenende einen beliebten Park in der Innenstadt zu bekommen habe ich noch nicht kapiert. Brooks sponsort Parkrun und man kann auf der Website Merchandise kaufen, ich habe aber niemand damit gesehen.

    Für Stuttgarter Verhältnisse war die Strecke topfeben. Zwei Runden in einem Park waren zu laufen, nicht nur neben dem Dino-Museum sondern auch neben Kamel- und Eselgehege der Wilhelma. Mit Rückenwind und leicht bergab hatte ich mich direkt an die Spitze des Feldes gesetzt, der Lokalmatador dicht an meinen Fersen. Nach 2,5km ist der dann mit einem kurzen Antritt deutlich an mir vorbeigezogen und hat den Vorsprung bis zum Ziel ausgebaut. Danach ging es für ihn weiter zur Arbeit.

    Mit dem Karlsruhe-Schriftzug auf dem Trikot gab es, wie Fridtjof vorab meinte, auch keine blöden Kommentare. War auch morgens um 9 unter Läufern. 😉 Parkruns ziehen jede Woche gut Leute an. Wir waren 71 Läufer. Von den Teilnehmern und den Zeiten würde ich sagen ist es vergleichbar mit dem 5er bei einem Volkslauf, wo beide Strecken, 5 und 10km, angeboten werden. In Stuttgart waren gefühlt viele Expats dabei, das kann aber auch an der Lage Stuttgart Innenstadt und nicht speziell an Parkrun liegen.

    Da Parkruns jedes Wochenende stattfinden, sind sie, finde ich, eine tolle Ergänzung zum Volkslauf-Angebot und ich kann mir gut vorstellen, die Stecke beim Oberwald Parkun unter die Sohlen zu nehmen. Dort ist auch Erika Helferin. Und wer sich bei Parkrun anmeldet, findet dort auch online eine LSG-Gruppe.

    Ergebnisse: https://www.parkrun.com.de/rosensteinpark/results/93/

    Link Oberwald Parkrun: https://www.parkrun.com.de/oberwald/

  • Surprise, Surprise – LSG überrascht in Rheinzabern

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    Das hatte niemand mehr erwartet, die Torte für die teilnehmerstärkste Mannschaft hatten wir schon längst abgeschrieben. Aber dann die Überraschung: die meisten Teilnehmer über die drei Läufe der Serie mit 1 Teilnehmer/in mehr gegenüber der LG Region Karlsruhe stellten wir ????. Und nicht nur das! Auch unsere Frauen Miriam Weißhäupl, Janine Bräutigam und Alexandra Ogi gewannen überraschend die Teamwertung. Super und besondere Anerkennung! Da reiht sich diese Laufserie 23/24 würdig in unsere Erfolge früherer Jahre ein. Denn außerdem gab es auch noch 2 Gesamtaltersklassensiege durch Miriam in der AK W40 und durch Peter Beil in M70 und einen 3. Platz durch Gerd Kappes in der M75. Also ein schöner Abschluss dieser sehr stimmungsvollen Veranstaltung und ein Beweis mehr, dass unser Verein lebt.

    Zum 20er selbst: 22 LsglerInnen fanden am Sonntagmorgen den Weg nach Rheinzabern und ermöglichten so unseren Erfolg. Schnellster unserer Läufer war mal wieder Chrstoph Hakenes mit hervorragenden 1:11:29 Std als 1. der M50 vor Roman Schnider, der nach langer Wettkampfpause mal wieder seine läuferischen Möglichkeiten mit 1:19:42 aufzeigte. Auch noch in diesem Bereich Michael Lill und Oliver Wedlich. Bei unseren erfolgreichen Frauen die bereits oben erwähnten 3, mehr waren leider nicht am Start, von denen Miriam mit 1:23:42 zweite in ihrer Altersklasse und Janine in 1:35:18 hervorragende 3. der W35 wurde.

    Schön war's mal wieder bei der Winterlaufserie in Rheinzabern. Der 40sten wohlgemerkt. Natürlich auch anstrengend, denn die Strecken haben doch einige windanfällige Teile, vor allem beim 15er und 20er, und die Streckenführung beim Abschlusslauf ist hinten heraus recht kupiert. Aber höchste Anerkennung für die hervorragende Organisation und Durchführung an das Team um Daniel Hochmuth. Man bedenke, an 3 aufeinanderfolgenden Monaten solch ein Event zu stemmen, verdient höchstes Lob. Und danke auch für den schönen leckeren Kuchen, den wir uns mit einigen Freunden anderer Vereine bei Kaffee und Sekt schmecken ließen.

    Bildergalerie (von Ekkehard Gübel)

    Ergebnisse

  • Kraftvoll ins neue Jahr: Die Winterlaufserie in Rheinzabern – 15 km

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    Vier Wochen nach dem Auftakt über zehn Kilometer im Dezember fand die Rheinzaberner Winterlaufserie am Sonntag,14.01.2024 ihre Fortsetzung. Zu bewältigen waren heuer 15 Kilometer, eine Herausforderung, der sich beeindruckende 865 Starter*innen stellten. Fußnote: Den 10er im Dezember beendeten exakt 1000 Läufer*innen, aber – die Historie zeigt es – die Bestenlisten-fähigen zehn Kilometer locken stets mehr Teilnehmer*innen, so dass am heutigen Tag die südwestdeutsche Lauf-Community mehr als nur beachtlich vertreten war – und das bei schneidigen -1 Grad Celsius zum Start um 10:20. Darunter wie immer eine große Schar von LSGler*innen, die sich mal wieder höchsterfolgreich präsentierten.
    Ein Wort zur Strecke: Nachdem die ersten 3,5 Kilometer identisch mit der 10-Kilometerstrecke sind, müssen die Läufer*innen zwischen 3,5 km und 8,5 Kilometer ein großes, jenseits der Ortsgrenzen von Hatzenbühl verlaufendes Rechteck über die Felder absolvieren, bevor es von KM 8,5 – 12,5 KM wieder auf die vertraute 10-km Strecke geht, einem Teilstück, das dann mit einem letzten Segment durch Rheinzabern und über Wirtschaftswege hinaus ins Stadion abgerundet wird. Die Strecke ist flach, obschon für den Geschmack der ein oder anderen etwas zu windanfällig. Dies jedoch spielte heute eine eher untergeordnete Rolle. Es war kalt und trocken.
    Am Start für die LSG waren 22 Läufer*innen, die allesamt beachtliche Leistungen abrufen konnten. An allererster Stelle sollen die AK-Sieger*innen erwähnt sein. Miriam Weishäupl gewann die AK 45 in einer Zeit von 1:02:26h; Christoph Hakenes erzielte bei seinem Sieg in der AK 50 eine Zeit von 53:30 min und Peter Beil gewann die AK 70 in phänomenalen 1:07:35 h. Darüber hinaus sei die tolle Zeit von Janine Bräutigam genannt, die in 1:10:55 um Haaresbreite das Podest der AK 35 verpasste und 4. Ihrer Altersklasse wurde. Ulrike Hoeltz schaffte einen tollen 8. AK Platz in 1:25:40 h und Gerhard Kappes wurde 3. der M75 in äußerst beachtlichen 1:30:55h. Aber auch die hier nicht erwähnten Läufer*innen gaben sich keine Blöße und liefen tolle Rennen.
    Die anschließende Siegerehrung wurde vom ausrichtenden Verein in Rheinzabern mal wieder ganz zügig und unkompliziert abgewickelt und nach gemeinsamem Tratsch bei Kaltgetränken und Kuchen oder Wurst und einem Mannschaftsbild ging es mit zufriedenem Blick auf den in vier Wochen stattfindenden Lauf über 20 Kilometer zurück in die Karlsruher Heimat. Auf dass die Erfolgsgeschichte der Winterlaufserie sich auch dann für die LSG fortschreibt!
    Bildergalerie (Ekkehard Gübel)
  • Kleine LSG-Delegation beim 3-Königslauf in Großweier

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    Fast hat dieser Lauf schon Tradition, zumindest bei einer kleinen Gruppe um Manfred Deger. So fuhren wir am Samstag nach Großweier, 5 zum Lauf und 2 Begleiterinnen. Der Lauf ist gut organisiert, wenn auch ungewohnt ohne Chip- oder Barcodemessung. Ansonsten alles auf Höhe der Zeit, so wie es sich das Läuferherz wünscht. Angeboten wurden 10 km für EinzelläuferInnen und für 2er-Teams. Wir hatten uns alle als Einzelstarter gemeldet und starteten mit weiteren 250 Teilnehmerinnen und ca 40 Teams pünktlich um 11 Uhr. Der Lauf geht über 2 identische ebene Runden und zu 80 % über Asphalt, so dass gute Zeiten, Jahresbestzeiten sowieso, möglich sind.

    Schnellster LSGler war Manfred Deger, der mit seinen 42:46 min nur um 7 sek am 3. Platz vorbeilief. Besser machten es Peter Beil, der in 44:53 min erster seiner Altersklasse wurde und Ulrike Hoeltz, die mit 53:03 min den 3. Platz in der AK W60 belegte. Udo Jobs und Thomas Dahlinger vervollständigten mit schnellen Zeiten die gute Vorstellung unseres Quintetts. Zur Belohnung genehmigten wir uns noch ein gutes Essen und einige Biere, auch eine liebgewordene Tradition nach dem Lauf.

    Alle Ergebnisse

    Weitere Fotos von Monika Deger

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