Autor: Ohannes Sallak

  • Nachruf zum Tod von Ivan Lucic

    Nachruf zum Tod von Ivan Lucic

    Der plötzliche Tod von unserem Lauffreund Ivan Lucic, am 03.Mai 21, hat viele von uns sehr betroffen gemacht. Er wäre im August 73 Jahre alt geworden. Das entnehme ich den Daten am Kreuz an seiner Grabstätte. Bedeckt ist es von einem Teppich mit verschiedenen weißen, gepaart mit rosafarbenen Blumen. Direkt am Fuße des Kreuzes ist ein großes Blumengesteck mit hellblauen Hortensien, weißen Lilien und blauen und weißen Mumis.

    Unserem lieben Lauffreund Ivan zum Gedenken – LSG Karlsruhe, ist darauf zu lesen.

    Ich halte inne!

    Ivan Lucic trat der LSG Karlsruhe am 01. Mai 2011 bei.
    Ich habe ihn in diesen 10 Jahren als einen sehr lebensfrohen, kontaktfreudigen und kommunikativen Menschen kennengelernt.
    Obwohl er schon lange Zeit in Deutschland lebte, war sein Akzent unüberhörbar. Ich war mir sicher, dass er aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen müsste, worauf ich ihn bei unserer ersten Begegnung damals ansprach. „Er sei aus Kroatien „ entgegnete Ivan mir. Ein langer Dialog entstand, wie man es von Ivan eben gewohnt war, denn ich konnte selbst aus vielen Urlaubsfahrten in der Jugend durch diesen Vielvölkerstaat, einiges an Erlebtem erzählen und in ihm Erinnerungen wachrufen.

    Ivan war ein sehr arbeitseifriger Mensch. Von Maurerarbeiten bis Ofen bauen, konnte er zu allem einen nützlichen Tipp geben, und hatte stets ein neues Projekt in Planung. Und genauso motiviert wie er bei seiner täglichen Arbeit voranging, war Ivan sportlich ambitioniert unterwegs. Wenn er dienstags zu spät zum Lauftreff kam war ihm wichtig, die vor ihm laufende Gruppe noch einzuholen. Gleichgültig wie weit Sie schon voraus war. Kaum eingeholt, konnte er bis zum Ende der Laufstrecke über Gott und die Welt mit dir reden und das über die ganze Strecke hinweg, scheinbar ohne Luft zu holen. Trotz des Altersunterschiedes von 12 Jahren, konnte Ivan bei Wettkämpfen ganz schön dagegen halten. Eine Kämpfernatur eben. Seine sportlichen Leistungen sind ein Beweis hierzu, wobei er in seiner Altersklasse das Siegerpodest oft besteigen durfte. Sein Engagement für unseren HardtWaldLauf war bereichsübergreifend. Von der Streckenmarkierung über Zeltaufbau bis zum Auf-und Abbau in der Halle. Er war immer in Aktion.

    Das besonders auffällige an Ivan, war seine soziale Grundhaltung. Er sah in jedem Menschen nur das Gute und bot jedem gerne seine Hilfe an. Seine selbstgemachten Kohlrouladen zum Sommerfest waren legendär und seinen selbstgebrannten Schnaps pries er jedem zum Probieren an. Ich erinnere mich noch an seine letzten Geburtstage beim MTV und DJK. Mit einem Glas Sekt stießen wir in Großer Runde das letzte Mal im September beim DJK an und wünschten ihm Gesundheit und ein langes Leben.

    Ein Zitat von Albert Schweizer durchströmt meine Gedanken: “ Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen“

    Ich richte die weiße Schleife mit goldener Umrandung und der Aufschrift LSG Karlsruhe aus, fixiere sie nochmals am Blumengesteck und

    wir nehmen Abschied von Ivo.

  • Sporthinweis für die MTV-Sportanlage

    !! Aufgrund der gestiegenen Inzidenzzahlen ist der Sportbetrieb eingestellt.

  • MTV Sportanlage und Halle wieder geöffnet

    Der MTV hat seit dem 27. März 2021 die Sportanlage und Halle wieder geöffnet.
    Da der Inzidenzwert jedoch noch über 50 ist, gelten weiterhin Einschränkungen:

    Für uns bedeutet es:

    • max. 5 Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten dürfen gleichzeitig trainieren
    • die Dokumentationspflicht bleibt bestehen

    Für die Halle gilt:

    • nur 1 Feld belegbar
    • max. 5 Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten gleichzeitig
    • die Dokumentationspflicht bleibt bestehen

    Nähere Information Siehe Anlagen!

    Anlagen: Platzordnung, Übungsbetrieb, Halle

  • Covid 19 – Willst du stark sein, so laufe!

    Covid 19 – Willst du stark sein, so laufe!

    Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft. –Emil Zatopek
    Die Fußballfelder leer, der Basketballkorb fängt fliegen, die Skateparks verlassen, die Turnhallen lautlos, Squash-Center zu, das Wasser in den Schwimmhallen liegt ruhig.

    Sollten wir uns nicht glücklich schätzen, dass wir uns für den Laufsport entschieden haben? Emil Zatopek’s Slogan, Vogel fliegt, der Fisch schwimmt, der Mensch läuft, gilt mehr in dieser Zeit als je zuvor.

    Laut Statistik joggen etwa 20 Millionen Bundesbürger regelmäßig.

    Könnte diese Ausnahmesituation die restlichen Millionen unserer Bevölkerung dazu bringen sich dem Laufsport zu widmen?

    Mehr als Laufschuhe benötigt man nicht, und günstig ist es auch.

    Die Erkenntnis das der unsichtbare Virus uns quasi in die eigenen vier Wände sperrt, birgt im Keim die Wertschätzung nicht nur unserer Freiheit, sondern im Besonderen unseres Immunsystems, der diesem Einhalt zu gebieten vermag.
    Die Wissenschaft bemüht sich, mit immer neuen Studien Leute zum Laufen zu motivieren. Joggen macht schlank, das Immunsystem wird gestärkt, das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben wird um bis zu 40 Prozent gesenkt usw. All diese Botschaften haben wenig bewirkt.