Autor: Rolf Bohrer

  • München Halbmarathon 2026 – David Heinig läuft persönliche Bestzeit

    Beim diesjährigen Münchner Marathon mit zusätzlich einem Halbmarathon und 10 Km-Lauf verzeichneten die Organisatoren mit rd. 40.000 Meldungen einen Teilnehmerrekord. Der Laufsport boomt nach einer coronabedingten Senke wieder, nahezu alle großen Läufe sinddieses Jahr ausgebucht.

    Von der LSG Karlsruhe waren am 11.10. in München David Heinig, Robert Rechlitz und ich beim Halbmarathon am Start. Ich war zuvor einige Tage am Ammersee und bei der Anreise am Freitag war noch ein sonniges Herbstwetter in der bayrischen Metropole, für die nächsten Tage kündigte sich jedoch Regen an. Freitagmittag fanden Läufe der Münchner Schulen statt und man konnte sich bereits die Startnummer abholen und die Stände verschiedener Firmen und Organisationen besuchen. Das alles im Olympiapark der Olympischen Spiele 1972, im Bereich des Stadions fand dannauch am Sonntag der Start der Langdistanzen statt, Ziel war in der Nähe des Olympiaturms. Also olympisches Flair in einer Stadt, die sich erneut um die Spiele bewirbt. Ich traf dann gleich noch am Freitag Robert, der den Stand von „German Road Races“ mit betreute und über Wilfried Raatz noch einen Startplatz im Halbmarathon erhalten hatte, er war dann auch für die Charity Organisation „42.195 for children“ am Start.

    Am Samstag fand dann noch der „Dallmayr Coffee Run“ über 4,2 km im Olympiapark statt, ein lockerer Lauf ohne Zeitnahme, die Startgebühren gingen an die Münchner Tafelund im Ziel gab es Kaffee und Kuchen. Ich hatte mich auch hierfür angemeldet, aber leider hatte dann ein Dauerregen eingesetzt und es war recht ungemütlich und nasskalt. Es waren dann auch nur ein paar Hundert, die sich auf die Strecke machten. Ich nutzte es zum Warmlaufen für den Halbmarathon.

    Am Wettkampftag blieb es dann zumindest trocken, es wehte jedoch ein frischer Wind den man oft auf der Strecke zu spüren bekam. Die Marathonis waren bereits ab 9.00 Uhr dran, der Halbmarathon begann um 10.25 Uhr in mehreren Wellen mit 4 Startblöcken. Den kurzen Weg vom Hotel zum Start (rd. 1 km) konnte ich zum Warmlaufen nutzen, es lag im ehemaligen Olympischen Dorf. Mit „Hells Bells“ wurde der Start eingeläutet, David und ich waren im Startblock A und man kam recht gut weg. Ich merkte aber von Anfang an, dass ich nicht so locker war, und nach der Hälfte nahm ich dann auch das Tempo etwas raus, meine Devise in letzter Zeit lautet ja „nach Gefühl laufen und sich nicht überanstrengen“. Im Ziel wurden dann 1:53:51 Std. für mich notiert (12. Platz M65), wobei meine Uhr rd.  250 m mehr anzeigte, das ist aber bei vielen Halbmarathons üblich da man nie die optimale Spur läuft.

    Super lief es bei David, obwohl er unterwegs noch Zeit zum Fotografieren und Schuh binden fand😉, verbesserte er seine persönliche Bestzeit auf 1:38:24 Std. und bestätigte seine gute Form. Er war damit 78. der AK M40. Robert war aufgrund der Nachmeldung im hintersten Startblock und musste sich erst mal nach vorne arbeiten, er lief aber gute 1:42:43 Std. (15. M60) und scheint gut gerüstet für seine kommenden Marathons irgendwo auf der Welt.

    Die Stimmung war top, es sollen etwa 150.000 Menschen an der Strecke gewesen sein und insbesondere im Zentrum beim Odeonsplatz und Marienplatz gab es lautstarke Unterstützung für die Läuferinnen und Läufer. Wobei mir als altem Läufer, der bereits seit 50 Jahren an Läufen teilnimmt, auffällt, dass Laufveranstaltungen immer mehr zum Spektakel („Event“) werden. Die jungen Leute haben alle ihr Smartphone dabei, sind teilweise „stylisch“ gekleidet und an der Strecke werdenhunderte von Kartons gehalten, die man abklatschen soll „to get power“ oder zahlreiche Leute wollen einem ebenfalls abklatschen. Wollte ich all die Wünsche erfüllen, wäre ich sicher mindestens eine halbe Stunde länger vor lauter Abklatschen unterwegs 😉Gut aber, dass der Laufsport immer mehr Begeisterung findet, auch wenn der „Fun“ immer mehr im Vordergrund steht. Wenn ich an meine Anfangsjahrezurück denke, waren es da nur wenige ambitionierte Vereinsläufer/innen die an Marathons teilgenommen haben, mittlerweile ist es ein Sport für jedermann und für viele zählt nur das „Finishen“.

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  • Valeria Henninger und Rolf Breithaupt beste ihrer AK in Neureut

    Beim 36. Neureuter Volkslauf sorgten kühle Temperaturen, ein eisiger Wind, aber zumindest strahlender Sonnenschein für die Rahmenbedingungen. Die LSG konnte bei den 10 KM 2 Altersklassensiege verbuchen: Valeria Henninger gewann ihre W50 in 48:43 min. und Rolf Breithaupt lief bei der M80 1:20:30 Std. Ebenfalls aufs Treppchen kam Fridjof Siebert, er wurde in 49:50 min. 3. seiner M50. Über 5 KM waren Simon Jaekel und Klaus Becker am Start, Simon lief 24:53 min., Klaus kam mit Knieproblemen nach 36:26 min. ins Ziel.

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  • 37. Hardtwaldlauf

    37. Hardtwaldlauf

    Nach den Coronanachwehen im Jahr 2022 scheinen jetzt die Teilnehmerzahlen bei den Volksläufen wieder zu steigen und so freute sich auch die LSG Karlsruhe am 15.10. bei der 37. Auflage ihres Hardtwaldlaufs über insgesamt rd. 400 Läufer*innen bei den 5 KM, 10 KM und Kinderläufen. Nach dem Regen und der deutlichen Abkühlung am Vortag, herrschten am Sonntag bei sonnigem Herbstwetter optimale Laufbedingungen für die Läufe durch die Natur des Hardtwalds. Gestartet wurde auf der Friedrichstaler Allee, Zieleinlauf war im Stadion des MTV Karlsruhe, wo auch die Kinderläufe stattfanden. Einmal mehr zeigte sich die Dominanz der LG Region Karlsruhe (LGR): so konnten von Tim Althuon, Lea Baus und Simon Stützel insgesamt 3 Gesamtsiege erlaufen werden, lediglich 10 KM-Siegerin Talianna Schmidt war für Sport Löwen Baden / Laufteam Rennwerk am Start.

    Bei den 5 KM gewann Tim Althuon in 17:29 min vor seinem LGR-Kollegen Lorenz Löffler. Das Talent Lorenz, Jahrgang 2011(!), lief zusammen mit seinem Vater Philipp, der für die LSG Karlsruhe startet (3. In 18:10 min). Bei den Frauen war Lea Baus (19:02 min) deutlich vor Sylvia Bode vom TSV 1886 Kandel (21:36 min) und der jungen Alexa Müller von der Spvvg Möckmühl (Jahrgang 2012 / 21:51 min). Erfreulich, dass über die 5 KM viele junge Läufer*innen am Start waren, teilweise auch zusammen mit einem Elternteil.

    Über 10 KM war Simon Stützel eine Klasse für sich: der Marathontopläufer distanzierte in 31:53 min seinen Vereinskollegen Yannik Weber deutlich (34:31 min). Der Gesamtdritte Samuel Müller (Karlsruher Lemminge) war dann in 34:39 min nur knapp hinter Weber. Bei den Frauen war der Wettstreit um den Gesamtsieg spannender, schließlich entschied Talianna Schmidt das Rennen in 41:16 min mit nur 8 sec Vorsprung vor Finnja Ernstberger (TV Bretten / 41:24 min) für sich. Und auch Alina Seitlinger aus Ettlingen blieb noch unter 42 min (41:56 min).

    Zum Abschluss gab es noch Kinderläufe über 400 m und 800 m auf der Aschenbahn des MTV Karlsruhe. Die Kleinsten zeigten bereits gute Leistungen und wurden mit Medaillen belohnt.

    Bildergalerie (von Fridtjof Sieber, Matthias Köhl und Ekkehard Gübel)

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