Kategorie: News
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Volksbank-Ettlingen Altstadtlauf 2025
Ausgebucht – auch der diesjährige Ettlinger Altstadtlauf, der am Freitag 23.5 stattfand brauchte sich über mangelndes Interesse nicht zu beklagen. Nachdem Kinder und Schülerläufe über 1000m und 2950m abgeschlossen waren, wurde um 19:30 der Startschuß für den 10km Hauptlauf gegeben. 911 (laut Raceresult Ergenisliste) Läufer und Läuferinnen machten sich auf den relativ anspruchsvollen Kurs. Drei Runden über Schotter, Kopfsteinpflaster, mit leichten Steigungen und engen Kurven mussten absolviert werden. Im Bereich der Innenstadt wurden die Athleten durch die vielen Zuschauer angefeuert und im Start/Ziel Bereich gab eine Guggenkapelle den Laufrhythmus an. Wie man vielleicht erahnt, ist der Lauf nicht unbedingt für Bestzeiten geeignet, auch nicht offiziell vermessen, dafür aber umso stimmungsvoller. Sieben LSG Läufer und Läuferinnen haben sich dieses Laufereignis nicht entgehen lassen. Schnellster für die LSG gemeldeter Läufer war Phillip Löffler (39:15, dritter Platz AK) schnellste Läuferin Miriam Weishäupl (41:42, zweiter Platz AK). Ausserdem erzielten Claudia Oehler-Hartmann (1:06:23) und Norbert Irnich (41:14) erste AK Plätze. Ausserdem soll Christoph Hakenes, der LSG Mitglied ist, aber für die LGR Karlsruhe startet, erwähnt werden. In 35:14 lief er als fünfter Läufer über die Ziellinie und erreichte natürlich den ersten Platz seiner AK.Nach dem Lauf klang der Abend bei Vogelbier und Bratwurst und einer zügigen Ehrung der Gesamtsieger und AK Ersten schön aus.Bildergalerie (von Ekkehard Gübel) -
Michael Lill gewinnt AK in Rot, Wolfgang Neuweiler Dritter beim 1. Harten Knochen Ultra
Beim Frühlinglslauf in Sankt Leon-Rot am Sonntag 18.5 verbesserte Michael Lill seine persönliche Bestzeit über 10 km um eine Minute auf 35:59. In dieser Zeit wurde er mit drei Sekunden Abstand auf den Dritten Vierter der Gesamtwertung und Erster seiner AK M35.
Bereits am Samstag wurde Wolfgang Neuweiler Dritter der ersten Austragung des Harte Knochen Ultra. Bei diesem Lauf mussten ca 50km und 2400 Höhenmeter überwunden werden Eine Strecke am Wattkopf, mit Start in der Nähe der Hedwigsquelle in der Form eines Knochens muss dabei 25 mal abgelaufen werden.
Ausserdem erzielte Josef Kranz am Samstag beim Mahle Lauf Mühlacker in 49:15 den dritten Platz seiner Altersklasse. Josef startete allerdings nicht für die LSG.
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34. Badische Meile,11.5.2025
Zum bereits 34. Mal wurde am vergangenen Sonntag die ‚Badische Meile‘ im Herzen der Karlsruher Innenstadt ausgetragen. Veranstaltender Verein ist die LG Region Karlsruhe, einer Allianz fast aller Karlsruher LA Stammvereine. Wie bereits im Bericht zur Meile 2024 erläutert, ergibt sich die Streckenlänge von 8,8889 Kilometern aus der von Markgraf Carl Friedrich bestimmten Einheit der Landmeile (Details gerne im Bericht 2024 nachlesen). Die Strecke selbst gilt gemeinhein als ‚schnell‘, verläuft sie doch über zumeist breite, wunderbar asphaltierte Hauptstraßen vom Beiertheimer Stadion zunächst Richtung Stadtzentrum – hier werden Naturkundemuseum und ECE Center passiert – und dann die Ettlinger Straße hinunter zum Karlsruher Hauptbahnhof. Hat man es bis dorthin geschafft (ca. KM 5,5), gilt es noch etwas mehr als zwei KM durch die malerische Südweststadt zu absolvieren, bevor man wieder in Richtung Carl-Kaufmann Stadion geleitet wird, wo sich die Läufer*innen, nicht ohne davor noch eine kleine und nicht zu verachtende Steigung zu meistern, nach ihren Strapazen von zahlreichen Zuschauern bewundern bzw. feiern lassen können. Wenn das Wetter wie in diesem Jahr Temperaturen von jenseits der 20 Grad bietet, sind die im Stadion vorhandenen, vielfältigen Erfrischungs- und Verpflegungsmöglichkeit der wohlverdiente Lohn nach verrichteter Laufarbeit. Ich selbst hatte den Eindruck, dass die Entscheidung der LG Region, an der Strecke kein Wasser zu reichen, zwar umweltpolitisch und logistisch astrein war, das Herz-Kreislaufsystem der Einzelnen Läufer*innen vl aber minimal über Gebühr beansprucht wurde. Mir jedenfalls ging es im letzten Drittel des Rennens nicht mehr wirklich gut, aber das mag auch einfach Formschwäche gewesen sein. Ungeachtet dessen überwog der Enthusiasmus aller Startenden und gerade die Atmosphäre im Ziel ist wirklich unnachahmlich. Und das gilt auch bereits für den Vortag, wo zahlreiche Kinderläufe und ein gemeinsamer Jugendlauf ausgetragen werden.
Sieger bei den Männern war in unangefochtenen 27:19 minSimon Stützel. In 29:29 min ging der Sieg bei den Frauen erwartungsgemäß an Melina Wolf. Die beste Platzierung unter den LSGler*innen erzielte mal wieder Miriam Weishäupl, die mit 35:26 min Gesamtachte wurden. Weitere Starter*innen der LSG waren Philipp Löffler, Fridtjof Siebert, Ralf Hauptmann und William Rimmer. Da manch einer bzw. eine – wie etwas Christoph Hakenes – für die jeweiligen Arbeitgeber starteten, mag man mir ihre Nichterwähnung hier nachsehen. Nichts von alledem ändert jedoch etwas an meinem Fazit (wie jedes Jahr): Die Meile ist, vielleicht auch wegen der überschaubaren Streckenlänge, ein Lauffest für alle Leistungs- und Altersgruppen und nicht zuletzt deswegen ein so bewahrenswertes Event.
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Ein Potpourri der Sehenswürdigkeiten: Der Halbmarathon in Heidelberg
Der Halbmarathon in Heidelberg sollte – soviel sei bereits im ersten Satz vermerkt – für alle Läufer*innen der Region eine Pflichtveranstaltung werden. Zum einen hat das mit der Strecke selbst zu tun, die wirklich jede touristisch sehenswerte Lokation mit einbezieht; zum andern aber auch mit der unfassbar professionellen Organisation – von Startnummernausgabe, Sanitäranlagen, Zielverpflegung, schneller Siegerehrung, und – wenn auch nicht planbar – einem richtig tollen Publikum. Ein paar ausführliche Worte zur Strecke. Bestzeiten sollten hier nicht versucht werden. Die ca. 370-380 zu bewältigenden Höhenmeter sind dafür einfach zu viel. Und doch ist es eine Traumstrecke. Der Lauf startet auf Höhe der Peterskirche auf der Friedrich-Ebert-Anlage in südlicher Richtung, so dass der erste Kilometer mit etwas Gefälle in Richtung Bismarck-Platz zurückgelegt wird. Daraufhin wird die Fußgängerzone bis zur Alten Brücke durchquert, dort wechselt man die Flussseite und läuft dann – immer noch topfeben – zunächst in Richtung Neuenheim und, im Stadtteil angekommen, ein großzügiges Rechteck durch die schönsten Wohngebietsstraßen bis zum Fuße des Philosophenwegs. Von nun an hat der Lauf einen komplett anderen Charakter. Über drei Kilometer bis zum Streckenhochpunkt werden ca. 190 Höhenmeter mit zum Teil 14 % Steigung absolviert, die dann wiederum genauso brutal abschüssig in Richtung Ziegelhausen hinuntergelaufen werden, wobei es einen massiven, obschon kurzen (800m), 12%-tigen Gegenanstieg zu bewältigen gilt, bevor man wieder auf Flussniveau hinabrattert. Hier nun darf man sich auf ca. 3 nur wenig welligen Kilometern etwas erholen, bis es bei Kilometer 16,5 zum finalen Anstieg in Richtung Heidelberger Schloss geht. Dem Autor des Beitrages ging es da wirklich nicht mehr so ganz gut. Ab Kilometer 19,2 sind dann aber alle Leiden überwunden und man kann auf steilen Wegen hinab in die Altstadt und ins Ziel am Uni-Platz fliegen.
Am heutigen Sonntag war das Wetter perfekt, die Zuschauer dadurch zahlreich und die Unterstützung mit Bands, DJs und unzähligen originellen Spruchschildern phänomenal. Im Herzen der Altstadt, um das Ziel herum, gab es Bands, lokale Getränke- und Essensstände, und die Hauptbühne war dann auch zügig der Ort für eine sehr schnörkellose, und im Interviewsegment kenntnisreiche Siegerehrung. Ich selbst konnte den Lauf in 1:29:11 min beenden. Simon (Stützel), dem anderen Mitglied der Durlacher Reisegruppe, gelang ein phänomenaler Lauf in 69:30 min (3:16/km), was sowohl Gesamtsieg als auch Streckenrekord bedeutete. Wie die bisherigen Zeilen wohl bereits andeuten, fällt mein Fazit gänzlich positiv aus: der Heidelberg Halbmarathon ist eine Veranstaltung der Extraklasse. Vielleicht finden sich im nächsten Jahr noch andere LSGler*innen, die sich diesem Spektakel stellen möchten.

