Monat: September 2023
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Gesamtsieg für Marius beim Bienwald Backyard Ultra
Nach seinem Erfolg bei der 24-h-DM in Braunschweig packte Marius Seith am 16.9. nochmal zehn Stunden drauf: Er siegte nach 34 Laufstunden beim Bienwald Backyard Ultra – und das auf Anhieb bei seinem ersten Start in diesem Laufformat: Jede Stunde musste erneut die Runde (6,7056 km) absolviert werden. Wer nicht mehr pünktlich zur nächsten Runde antreten konnte, schied aus. Marius lief die Runden konstant in 44 min, darin enthalten waren bewusst eingeplante Gehpassagen, welche die Ermüdung hinauszögerten. In den restlichen Minuten ging es an die Verpflegung und bei Müdigkeit konnte er auch mal ein paar Minuten die Augen schließen, bevor die gnadenlosen Töne aus der Trillerpfeife den Countdown zur nächsten Runde ankündigten. 228 km kamen so zustande.Das Rennen war am Samstag um 22 Uhr vorbei und bereits wenige Stunden später (am Sonntag) absolvierte er erfolgreich den Drittelmarathon des Baden-Marathons („Gesundheitslauf“).An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass Marius Seith am 1.12.2023 Teil der DLV-Mannschaft bei der 24-h-WM in Taiwan sein wird.Ebenfalls von der LSG war Wolfgang Neuweiler am Start, der bereits seinen zehnten Backyard-Ultralauf absolvierte. Wolfgang lief 31 Stunden und erreichte damit Rang 4.Betreuung, Besuche und Grüße von Vereinkameradinnen und -kameraden trugen zu einer sehr schönen Atmosphäre bei – danke dafür!Bildergalerie (von Harald Menzel)Ergebnisse:Qualifikanten für die dezentrale Backyard-Satellite-WM 2024:Herzlichen Glückwunsch! -

Meisterleistungen an der Nagold
Gestern fanden in Bad Liebenzell die Deutschen Meisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf statt. Auf einem 2,5 km langen Rundkurs entlang der Nagold stellen sich in drei Läufen die aus allen Landesteilen angereisten Athletinnen und Athleten ihrer nationalen Konkurrenz.
Mit dabei war auch eine kleine aber feine Delegation von LSGlern, darunter Miriam Weishäupl und Christoph Hakenes, sowie Philipp Löffler, der allerdings nur in betreuender Funktion am Streckenrand.
Die Strecke selbst, wie auch das wunderschön gelegene Kurstädtchen, waren der ideale Ort für die Austragung einer solchen Veranstaltung. Kurze Wege, schönes Panorama und ein Zielbereich im Kurgarten, der Urlaubsstimmung aufkommen ließ. Die Organisation war in allen Belangen makellos. Urlaubsgefühle kamen auch bei den immer höher werdenden Außentemperaturen auf, die zum Start des ersten Männerrennens um 11 Uhr bereits knapp 30 Grad betrugen. Entsprechend sorgfältig präparierten sich alle mit Kühlpads, kaltem Wasser und Mützen, bevor es dann auf die Strecke ging. Miriam hatte sich schnell in einer Gruppe von Läuferinnen einsortiert, die alle ihre Kontrahentinnen um den Sieg in der AK 45 beherbergte. Lange Zeit konnte Sie sich Miriam im Windschatten der letztendlichen AK Siegerin Christl Dörschel halten und musste nur auf der letzten Runde ein wenig abreissen lassen. Nach einem bravourösen Rennen kam sie nur wenige Sekunden Später als Vizemeistern in der AK 45 ins Ziel und war entsprechend glücklich (40:22m in). Auch Christoph Hakenes wusste nur eine Woche nach seinem phänomenalen Marathonlauf in der Seniorenausscheidung, die erst um 13 Uhr gestartet wurde, zu überzeugen. Trotz schwerer Beine und mittlerweile großer Hitze kam er nach 36:12 min und sechster in der AK 50 ins Ziel – unter den Umständen eine kaum zu hoch einzuschätzende Leistung.
Wie zermürbend das Wetter wirklich war zeigte sich auch an der beängstigend hohen Zahl von Athletinnen und Athleten, die völlig entkräftet aus dem Rennen gehen mussten und von Sanitätern am Streckenrand betreut wurden. All die Strapazen waren dann aber schnell vergessen und nach Verzehr von Bio-Burger und kalter Limo ging es dann müde aber glücklich am Nachmittag wieder zurück in die Durlacher Heimat. Als Fussnote seien noch die herausragenden Leistungen anderer Karlsruher Athletinnen und Athleten hinzugefügt. Markus Görger wurde nicht weit hinter Richard Ringer und Aaron Bienenfeld Gesamtdritter (29:38min), Melina Wolf lief trotz der Hitze Bestzeit und auf den fünften Gesamtrang (33:46 min).
Bildergalerie (von Philipp Löffler)
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Trotz Teilnehmerrückgang: LSG erzielt starke Ergebnisse beim Volkslauf in Sant-Leon Rot
Vier LSG-LäuferInnen stellten sich am Sonntagmorgen den sommerlichen Temperaturen beim 43. Volkslauf des TSV 05 in Sant-Leon Rot. Die idyllische Strecke bot einen schönen Ausblick auf den Golfplatz und die Obstwiesen, die zum größten Teil der Strecke Schatten spendeten.
Die LSG konnte sich über mehrere Podestplätze freuen: Nikolaos Svarnas dominierte den 10 km -Lauf in 37:39 Minuten und belegte damit den 2. Platz seiner Altersklasse M40. Sein Vater Angelos folgte ihm und gewann sogar den 1. Platz in der Altersklasse M70 mit einer Zeit von 50:53 Minuten. Ulrike Hoeltz schaffte es ebenfalls auf den Podestplatz mit dem zweiten Platz in ihrer Altersklasse W60 mit einer Zeit von 53:13 Minuten.
Bei der Veranstaltung waren dieses Jahr vier LSG-Mitglieder dabei. 2019 waren es noch acht. Die Gesamtzahl der Teilnehmer am Golfparklauf sank von 591 (2019) auf 392 (2023). Das spiegelt den traurigen Rückgang in der Läuferszene.
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Hitzeschlacht an der Alb
Gestern, am Donnerstag dem 7.9.2023, fand der Stadtwerke-Lauf Karlsruhe statt. Um 17:30 ging es vom Hauptsitz des Energieversorgers in der Pfannkuchstraße auf eine 5 bzw. 10,2 km lange Strecke entlang der Alb. 15 Minuten vorher wurde bereits die Walking Veranstaltung gestartet. Auf beiden Hauptstrecken waren auch einige Athletinnen und Athleten der LSG am Start, mit zum Teil beachtlichen Leistungen.
Über die lange Distanz erzielte Valerie Leppert einen tollen dritten Platz. Über 5 Kilometer war allein Erika Krüger am Start, die selbstverständlich ihre Ak gewann. Weitere LSGler am Start waren Björn Andersson, Heiko Nagel, Uwe Gericke, Udo Jobs, Thomas Dahlinger und Claudia Öhler-Hartmann. Bei Temperaturen von über 30 Grad am Start war es für die meisten klar, dass man hier nur über den Kampf ins Spiel finden würde, um diese etwas abgedroschene aber durchaus zutreffende Fußballerfloskel zu bemühen. Abgekämpft aber glücklich konnten sich die Läuferinnen und Läufer im Zielbereich dann mit kalten Getränken en masse belohnen, von denen man sich allerdings auch einige an der Streck gewünscht hätte.
Eine spärlich besetzte Wasserverpflegung kurz vor km 6 war leider für viele zu wenig – Trotzdem ist der Stadtwerke-Lauf eine wirklich willkommene, schöne Spätsommer-Abwechslung unter der Woche, v.a. dann, wenn man nicht alleine sein Tempotraining absolvieren will.
Bilder (von Ekkehard Gübel)

