Autor: Philipp Löffler

  • Ettlinger Altstadtlauf 2024

    Ettlinger Altstadtlauf 2024

    Am Freitagabend, 21.06.2024, fand nach mehrjähriger, pandemiebedingter Pause, der Ettlinger Altstadtlauf statt.

    Mit dabei war eine große Gruppe von LSG-Läufer*innen, die das Wochenende mit einem schnellen Lauf in schöner Gemeinschaft einläuten wollten. Die Ettlinger Strecke besteht aus drei Runden, die man durch die pittoreske Altstadt durchläuft und dann in Richtung Schöllbronn am Freibad entlang weiterlaufend verlässt, bevor man nach kurzer Querung eines Firmengeländes über die Hauptstraße wieder in entgegengesetzter Richtung nach Ettlingen hineinläuft. Alles in allem ein wirklich schöner und auch recht flacher Kurs. Dem Autor des Berichtes kam das Wetter etwas schwül vor. Die meisten anderen kamen mit dem Wetter aber sehr gut zurecht, zumal die Stimmung auf dem Streckenabschnitt durch die Altstadt jedwede wetterbedingte Ermüdung vergessen ließ. Start und Ziel befinden sich im Bereich des Kurgartens, wo die Läufer*innen nach ihren Läufen bei kühlen Getränken, leckeren Burgern und schöner Musik die Veranstaltung Revue passieren lassen konnten. Unsere LSG war mit ganzen 13 Starter*innen nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in den einzelnen Platzierungen sehr präsent.

    Neben einigen Top-AK Platzierungen, gab es dritte Gesamtränge für Miriam Weishäupl (41:12 min) und Christoph Hakenes (35:20 min). Ich selbst war das erste Mal in Ettlingen am Start und werde diese in den kommenden Jahren auf jeden Fall wieder sein. Mir fallen kaum geeignetere Formen ein, um einen Freitagabend am Mittsommer-Wochenende zu verbringen.

    Bilder von Ekkehard Gübel

    Ergebnisse von RaceResult

  • Nach Kandel ist vor Rüppurr: Die LSG beim Rißnertlauf

    Nach Kandel ist vor Rüppurr: Die LSG beim Rißnertlauf

    Gestern starteten eine Handvoll LSGler*innen beim traditionellen Rißnertlauf, der vom TUS Rüppurr veranstaltet wird und durch den namengebenden Rißnert über wohlbekannte Wege im Oberwald verläuft. Da der Kandel(halb)marathon eine Woche zuvor schnell ausgebucht war und einige keinen Startplatz ergattern konnten, bot es sich an, die Frühjahrsform auf etwas kürzerer Strecke zu testen. Angeboten wurden 5 km und 15 km, sowie eine mit dem 5er gestartete Walkingausscheidung und Kinderläufe. Start und Ziel ist das Vereinsgelände in Rüppurr. Ich wurde am Start gefragt, ob die Strecke schnell sei und wusste gar nichts ad hoc darauf zu antworten. Sie ist auf jeden Fall nicht langsam, da flach und windgeschützt. Der 5 er und große Teile des 15er verlaufen über Schotter und Matsch – manche mögen das, andere weniger.
    Die Veranstaltung war aus rein sportlicher Sicht eindeutig in der Hand der LG Region (vor allem über 15km) bzw. der Karlsruher Lemminge (vor allem über 5km), aber die Ergebnisse unserer Starter*innen können sich auch allesamt sehen lassen. Besonders hervorzuheben sind natürlich nicht allein die tollen Zeiten, sondern auch die sich aus diesen ergebenden AK-Podestplatzierungen. Roman Schnider wurde mit 57:37 min schnellster LSGler über die 15 Kilometer und erster der M 45. Norbert Irnich gab nach längerer Verletzungspause ein hervorragende Wettkampfcomeback. Er wurde mit 1:04:13 h zweiter der M60. Peter Beil gewann in 1:08:30 h souverän die M70 und auch Rolf Breithaupt (3. M75) und Thomas Dahlinger (2. M65) rannten aufs AK-Podest. Peter Butzer und Philipp Löffler entschieden sich für die Kurzstrecke und kamen in 18:56 min und 18:06 min ins Ziel.
    Da das Wetter perfekt mitspielte und die Veranstaltung, inklusive Bewirtung, wieder wie am Schnürchen klappte, konnte sich der TUS Rüppurr über eine wahrlich gelungene Veranstaltung freuen, genauso wie die insgesamt 511 Teilnehmer*innen, die Sonnen, Wald und – nach dem Lauf – Kuchen, bzw. Waffeln genossen.
  • Schnelle Zeiten auf schneller Strecke: Der 49. Bienwald (Halb)marathon

    Schnelle Zeiten auf schneller Strecke: Der 49. Bienwald (Halb)marathon

    Zum 49. Mal fand am gestrigen Sonntag (10.3.) der Bienwald(halb)marathon in Kandel in der Südpfalz statt. Das Rennen ist weit über die Pfälzer Landesgrenzen hinweg bekannt und lockt Läufer*innen aus allen Landesteilen und – die Ergebnislisten zeigen es – auch aus dem Ausland. Schon seit Wochen war das Event ausgebucht, was zusätzlich unterstreicht, welchen Stellenwert Kandel bei vielen genießt. Stellt man sich die Frage, was die Faszination Kandel ausmacht, so würde zumindest der Autor dieses Berichtes antworten: dass es zuallererst ums Laufen geht, und zwar um schnelles Laufen. Sowohl die Marathon- als auch die Halbmarathonstrecke weisen minimale Höhenprofile auf, lange Geraden bei lediglich drei bzw. einem Wendepunkt(en) auf der Strecke erlauben es, gleichmäßig und konzentriert das geplante Tempo umzusetzen, und da die Felder groß genug sind, gibt es auch für beinahe jeden Tempobereich kleine Grüppchen, in denen man sich die ‚Laufarbeit‘ gemeinsam teilen kann.

    Manch einer mag bemängeln, dass es bis auf wenige Zuschauerhotspots bisweilen ein sehr einsames Laufen im Bienwald ist, andere, dass es, je nach Windrichtung- und stärke gerade auf dem Rückweg ins Stadion auf dem offenen Feld nochmal ganz schön anstrengend werden kann, aber welcher Marathon ist das auf den letzten paar Kilometern nicht…?
    Marathon und Halbmarathon werden bekanntermaßen gemeinsam gestartet. Beide Strecken sind bis knapp K 13 identisch – dann machen die Halbmarathonis kehrt, während der Marathon erstmal weiter geradeaus Richtung Schaidt verläuft und dann erst wieder bei Kilometer 33 auf die gemeinsame Strecke geleitet wird.

    Die LSG war gestern mit 10 Läufer*innen vertreten, von denen bis auf Alexander Schwab alle die Halbmarathonstrecke wählten. Alexander absolvierte den Marathon in 4:25:23 h (4:24:45h netto). Schnellste LSGler*innen über den Halben waren Stefan Eich, in hervorragenden 1:19:02 h ( 1:18:56 netto) und Miriam Weishäupl in ebenso exzellenten 1:27:10h. (zudem 1. W45). Aber auch die anderen Läufer*innen leisteten Großartiges, was in einigen Fällen zu deutlich unterbotenen PBs führte. Michael Lill lief tolle 1:21:47 h (:40 netto), Ralf Hauptmann 1:26:53h (:33 netto), was in seinem Fall eine PB-Verbesserung von über drei Minuten bedeutete, und Janine Bräutigam unterbot die Marke von 1:40 h mit einem sehr gleichmäßigen Lauf in 1:39:48 (:02 netto).

    Das Wetter genauso wie die Organisation der gesamten Veranstaltung waren gestern vom Feinsten. Temperaturen beim Start von um die 10 Grad und kaum merklicher Wind sorgten schon vor dem Start für beste Laune und der Kulinarik-Markt im Start- und Logistikbereich der Sporthalle erlaubte den vielen Athleten*innen, die auf der Strecke verlorenen Kräfte nach Zieleinlauf postwendend durch verschiedene Köstlichkeiten wieder (teilweise) herzustellen. In diesem Sinne: der Bienwald(halb)marathon sei allen ans Herz gelegt, die bereits früh im Jahr und in toller Gesellschaft schnell rennen wollen. Viel Natur dazu gibt’s als Zugabe.

    Bildergalerie (von Ekkehard Gübel)

    Ergebnisse Marathon

    Ergebnisse Halbmarathon

  • Kraftvoll ins neue Jahr: Die Winterlaufserie in Rheinzabern – 15 km

    Kraftvoll ins neue Jahr: Die Winterlaufserie in Rheinzabern – 15 km

    Vier Wochen nach dem Auftakt über zehn Kilometer im Dezember fand die Rheinzaberner Winterlaufserie am Sonntag,14.01.2024 ihre Fortsetzung. Zu bewältigen waren heuer 15 Kilometer, eine Herausforderung, der sich beeindruckende 865 Starter*innen stellten. Fußnote: Den 10er im Dezember beendeten exakt 1000 Läufer*innen, aber – die Historie zeigt es – die Bestenlisten-fähigen zehn Kilometer locken stets mehr Teilnehmer*innen, so dass am heutigen Tag die südwestdeutsche Lauf-Community mehr als nur beachtlich vertreten war – und das bei schneidigen -1 Grad Celsius zum Start um 10:20. Darunter wie immer eine große Schar von LSGler*innen, die sich mal wieder höchsterfolgreich präsentierten.
    Ein Wort zur Strecke: Nachdem die ersten 3,5 Kilometer identisch mit der 10-Kilometerstrecke sind, müssen die Läufer*innen zwischen 3,5 km und 8,5 Kilometer ein großes, jenseits der Ortsgrenzen von Hatzenbühl verlaufendes Rechteck über die Felder absolvieren, bevor es von KM 8,5 – 12,5 KM wieder auf die vertraute 10-km Strecke geht, einem Teilstück, das dann mit einem letzten Segment durch Rheinzabern und über Wirtschaftswege hinaus ins Stadion abgerundet wird. Die Strecke ist flach, obschon für den Geschmack der ein oder anderen etwas zu windanfällig. Dies jedoch spielte heute eine eher untergeordnete Rolle. Es war kalt und trocken.
    Am Start für die LSG waren 22 Läufer*innen, die allesamt beachtliche Leistungen abrufen konnten. An allererster Stelle sollen die AK-Sieger*innen erwähnt sein. Miriam Weishäupl gewann die AK 45 in einer Zeit von 1:02:26h; Christoph Hakenes erzielte bei seinem Sieg in der AK 50 eine Zeit von 53:30 min und Peter Beil gewann die AK 70 in phänomenalen 1:07:35 h. Darüber hinaus sei die tolle Zeit von Janine Bräutigam genannt, die in 1:10:55 um Haaresbreite das Podest der AK 35 verpasste und 4. Ihrer Altersklasse wurde. Ulrike Hoeltz schaffte einen tollen 8. AK Platz in 1:25:40 h und Gerhard Kappes wurde 3. der M75 in äußerst beachtlichen 1:30:55h. Aber auch die hier nicht erwähnten Läufer*innen gaben sich keine Blöße und liefen tolle Rennen.
    Die anschließende Siegerehrung wurde vom ausrichtenden Verein in Rheinzabern mal wieder ganz zügig und unkompliziert abgewickelt und nach gemeinsamem Tratsch bei Kaltgetränken und Kuchen oder Wurst und einem Mannschaftsbild ging es mit zufriedenem Blick auf den in vier Wochen stattfindenden Lauf über 20 Kilometer zurück in die Karlsruher Heimat. Auf dass die Erfolgsgeschichte der Winterlaufserie sich auch dann für die LSG fortschreibt!
    Bildergalerie (Ekkehard Gübel)