Rolf’s Wiedergeburt beim Lußhardtlauf Hambrücken

von Peter Beil

Rolf, hier etwas in Rücklage

Beim 10-Kilometerlauf in Hambrücken zeigte sich Rolf Suter wie in alten Zeiten. Seine 40:43 min brachte ihn in seiner Altersklasse M55 dann auch gleich auf den 3. Platz. Da musste Josef Kranz schon mächtig dagegen halten um noch vor Rolf ins Ziel zu kommen. Knapp war’s, nur 9 Sekunden, seine Zeit 40:34 und der 2. Platz in der AK. Aber die weitere Entwicklung wird sicherlich interessant.

Schnellster LSGler in diesem Lauf aber war wieder mal Nikolaos Svarnas, der schon als Gesamtelfter nach 37:24 ins Ziel kam und damit den 3. Platz in seiner AK 35 belegte. Getoppt allerdings wurden unsere Männer von dem guten Abschneiden unserer Lea Cagol, die den 2. Platz bei den Frauen hinter Melina Wolf in 38:48 min belegte und damit ihre sehr gute Triathlonform (Bericht im nächsten Newsletter) auch bei ihrem Heimatbesuch in Karlsruhe bestätigte. Mit Ivan Lucic war noch ein weiterer Veteran auf dem Treppchen. Er wurde 3. In der AK 70 in 50:55 min. Knapp daran vorbei Janine Schwalger, die voll fokussiert aus dem Marathontraining heraus knapp über 50 min blieb und damit den 4. Platz in der W 30 belegte. Ludwig Hinz rundete das gute LSG-Ergebnis beim 10er dann ab.

2 Teilnehmer unseres Vereins starteten beim 5er. Wobei unser Neuzugang Marc Winkler sich auf gute 20:02 steigerte. Schade Marc, aber beim nächsten Lauf bleibst Du sicherlich drunter. Wieder mit dabei Johann Till, der nach langer Laufabstinenz mal wieder die Flugphase des Laufens genießen konnte.

Die längste Strecke, den Halbmarathon, nahmen 3 unserer Recken unter die Füße. Mit Irwan Harianto in 1:43:18 Std hatten wir auch da wieder einen 2. Podiumsplatz zu verzeichnen, dicht gefolgt von Jürgen Creutzmann in 1:44:58 und Klaus Becker in 1:55:27.

Diese 12 LSGler bedeuteten auch den 2. Platz in der Wertung der teilnehmerstärksten Vereine, welcher mit 2 Fass Bier belohnt wurde.

Fotos in der Bildergalerie von Ekkehard Gübel

Von der Stirne heiß...

von Johann Till

LSG gewinnt erneut Jeroboam Flasche für teilnehmerstärkstes Team

...und wieder eine Jeroboam für die LSG

Was für ein „heißer“ Tag!  Erneut Temperaturen weit über der 30° Marke, der Jahrhundert-Sommer will kein Ende nehmen. Und just um 17:00 Uhr, wenn die Tagestemperatur für gewöhnlich ihre Spitze erreicht hat, startet der Ettlinger Halbmarathon. Die Walker werden gar bereits um 16:00 Uhr losgelassen, um ihnen so die Möglichkeit zu geben zusammen mit den Läufern „einzuwalkeln“. In dieser Disziplin waren wir heuer nicht vertreten, umso erfolgreicher bei den LäuferInnen.

Start und Ziel des in einer großen Schleife über sämtliche Ettlinger Höhenstadtteile führenden Parcours ist der Horbachpark, das Gelände der Landesgartenschau 1988. Noch heute erinnern diverse Brunnen und Wasserspiele an dieses damalige Ettlinger Großereignis. Immer an dem kleinen namensgebenden Horbach entlang führen die ersten eineinhalb Kilometer des in diesem Jahr bereits zum 11-mal ausgetragenen Ettlinger Halbmarathon mit seinen knapp 400 Höhenmetern. Das anspruchsvolle Profil des vorwiegend über Waldwege und asphaltierte Radwege führenden „Ettlinger Halben“ hat sich mit den Jahren herumgesprochen und zieht seit seiner Erstaufführung Jahr für Jahr 500 bis 600 LäuferInnen - meist ausgewiesene Ausdauerhasen, weniger Frischlinge - in seinen Bann.

Zur Spezies der Ersteren gehören so auch die 14 Vertreter unserer LSG, welche sich auch dieses Jahr der Herausforderung stellten und sie allesamt mit großer Bravour meisterten. 2 Altersklassensiege, 4 zweite und 2 dritte Plätze bestätigen einmal mehr das hohe Leistungsniveau unserer Laufsportgemeinschaft, vornehmlich in den Seniorenklassen. Für die Überraschung des Tages sorgte dabei zweifelsohne Josef Kranz. In einem klug eingeteilten Rennen hielt sich Josef auf der ersten Hälfte der Runde bewusst zurück um erst kurz nach dem Scheitelpunkt des Parcours, auf der nun folgenden Abwärtspassage, den Turbo zu zünden. So sehr sich Manfred Deger in 1:38:52 h (1. M50), Silas Stahl in 1:39:36 h (4. MHK) oder Uwe Renz in 1:41:39 h (3. M60) auch bemühten - Jasko Bajadzic in 1:42:08 h (4. M40) hatte sich zwischenzeitlich längst für die Begleitung der Frauengesamtsiegerin entschieden -, sie kamen einfach nicht mehr heran. Josef verteidigte den einmal gewonnen Vorsprung auch auf dem nun folgenden flacheren Abschnitt durch die Stadtteile Bruchhausen und Ettlingenweier in beeindruckender Manier bis zur Ziellinie. Mit seiner Laufzeit von 1:38:16 h landete Josef so einen echten Überraschungs-Coup und durchlief den Zielbogen als Erster im LSG-Tenue. Der Sieg in seiner Altersklasse M55 die gerechte Beigabe.  

Die 4 Zweitplatzierten ihrer jeweiligen AK waren in der Reihenfolge des Einlaufs: Rolf Suter, Irwan Harianto, Irene Hofmann und Artur Krüger. Komplettiert wurde unser 14 köpfiges Finisher-Team, welches von Rolf Breithaupt als Dritter der M70 in 2:59:15 h nach Hinten abgesichert wurde, durch Robin Szulerski, Norbert Piekorz, Horst Siedat und Wolfgang Feikert. Sie alle haben zu diesem großartigen Teamerfolg beigetragen und sichergestellt, dass wir auch dieses Jahr mit einer Doppelmagnum Champagner, einer sogenannten Jeroboam, aus Epernay, der französischen Partnerstadt von Ettlingen, zum Jahresabschluss mit 3 Liter prickelndem Gold aus der Champagne. was Ordentliches zu trinken haben.

Link zur Bildergalerie mit Fotos von Ekkehard, Johann, Josef und Torsten

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